“Frauen in der Ozeanographie” – Bestandsaufnahme mit Prof. Johanna Baehr
30. Januar 2015, von Franziska Neigenfind

Foto: Oceanography Society
„Frauen in der Ozeanographie“ heißt die aktuelle Beilage des Fachmagazins „Oceanography“. Mehr als 200 Frauen berichten über persönliche Herausforderungen ...
„Frauen in der Ozeanographie“ heißt die aktuelle Beilage des Fachmagazins „Oceanography“. Mehr als 200 Frauen berichten über persönliche Herausforderungen als karriereorientierte Wissenschaftlerinnen auf einem männlich dominierten Gebiet.
Nach Angaben der herausgebenden Gesellschaft für Ozeanographie (TOS) soll die Publikation zeigen, was Ozeanographinnen in den vergangenen zehn Jahren erreicht haben. So sei die Zahl weiblicher Studentinnen des Fachs inzwischen auf dem gleichen Niveau wie die männlicher Kommilitonen. Es gehe aber auch um Strukturen und Mechanismen, die gleichberechtigten Karrierechancen noch immer im Weg stünden. So fänden sich auf höheren Karrierestufen deutlich mehr Männer als Frauen. Die erste Ausgabe von „Frauen in der Ozeanographie“ erschien 2005.
„In der ersten Ausgabe war die Universität Hamburg noch nicht vertreten. Jetzt sind wir es. Das zeigt, dass sich auch hier in Hamburg etwas bewegt, auch wenn wir noch ein gutes Stück Weg vor uns haben“, stellt die physikalische Ozeanographin Prof. Johanna Baehr fest. Sie forscht und lehrt am Exzellenzcluster CliSAP und am Centrum für Erdsystemforschung (CEN) der Universität Hamburg. Wie sie eine Professur mit zwei Kindern und einem in Vollzeit arbeitenden Partner in Einklang bringt, beschreibt sie in der Beilage in einem kurzen Selbstportrait.
Mehr Informationen:
- “Women in Oceanography: A Decade Later”, alle Beiträge (PDF, englisch)